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John Lewisworth, March 20th , 2020.

Malware bleibt oft unentdeckt: Viele Apparaturen auf Intensivstationen laufen auf älteren Betriebssystemen,

für die es keine Antiviren-Updates gibt.(Bild: Justin Page/Corbis/Getty Images) NZZ am Sonntag Hacker im Spital

Computer und medizinische Geräte von Kliniken sind schlecht geschützt, das macht auch Schweizer Spitäler zur leichten Beute für Hacker – und erpressbar.

Martin Lindner 06.02.2017, 08.46 Uhr Drucken Teilen

Die E-Mail ist freundlich, in bestem Deutsch. «Sehr geehrteDamen und Herren», beginnt die Bewerbung auf eine Physiotherapeuten-Position ineinem Schweizer Spital, «gerne möchte ich in der von Ihnen ausgeschriebenenStelle meine bisherigen Erfahrungen und Fachkenntnisse einbringen.» DerAbsender versichert Leistungsbereitschaft, höflich bietet er an, «ein Praktikumbei Ihnen zu absolvieren, damit Sie sich ein Bild von mir machen und sich vonmeinen Fähigkeiten überzeugen können». Und: «Auf eine Einladung zu einempersönlichen Gespräch freue ich mich sehr.» Für die umfangreichenBewerbungsunterlagen enthält die E-Mail einen Link zum Download auf eineübliche Cloud.

Das Spital hatte nach ebensolchen Bewerbern auf seinerWebsite gesucht.

Als die Mitarbeiterin der Personalabteilung die vermeintlichenUnterlagen herunterlädt, beginnt jedoch umgehend ein Computervirus interneDaten zu verschlüsseln, so dass der Zugriff nicht mehr möglich ist. EineLösegeldforderung der Hacker folgt prompt.

Das Spital konnte keine Schwerverletzten mehr aufnehmen und nur eingeschränkt Herzkatheter-Eingriffe durchführen.

Längst ist Hacking von Spitälern ein Profi-Geschäft – mitRisiken für Kliniken wie Patienten. «Niemand im Gesundheitsbereich willwirklich Klartext reden, man schweigt das Problem lieber tot. Dabei werden dieAngriffe immer raffinierter», erklärt Urs Achermann, Chef-Sicherheitsexpertebei der Hint AG in Lenzburg, die sich auf Cybersicherheit von Klinik- undPflegeeinrichtungen spezialisiert hat. Zwei- bis dreimal pro Monat komme esallein bei ihren eigenen rund

15 Schweizer Kunden zu einer Hackerattacke, darunter auchdas per Bewerbungs-E-Mail gefoppte Spital, dessen Namen Achermann ausGeheimhaltungsgründen nicht nennt. Klar sei indes, «dass sowohl Pflegeheime mit50 Mitarbeitern wie Kantonsspitäler mit 4000 Angestellten attackiert werden».

In Mode sind Verschlüsselungsviren wie im geschildertenFall, auch Ransomware,

Erpressungstrojaner oder Cryptolocker genannt. DieMalware macht Dateien unlesbar, wodurch sich auch Programme häufig nicht mehrstarten lassen. Meist werden die Opfer per Monitor-Meldung angewiesen, sich aufeine bestimmte Website zu begeben und dort Lösegeld in einer schwerverfolgbaren elektronischen Währung wie Bitcoin für den Entschlüsselungscode zubezahlen. «Wenn man es nicht selbst gesehen hat, glaubt man kaum, wie schnell derSchaden entsteht», sagt Achermann.

In einem Fall entdeckte sein Team einen Angriff auf eineKlinik nach knapp 20 Minuten und trennte den infizierten Computer vom Netz.Dennoch waren bereits 20 000 Dateien unbrauchbar geworden.

Wie häufig Hackerangriffe auf Schweizer Spitäler insgesamt sind,lässt sich nur mutmassen.

Die Einrichtungen selbst geben Informationen kaumpreis, aus Angst vor Imageverlusten oder Nachahmern. Zwar wurden in derVergangenheit Virus-Attacken auf das Luzerner Kantonsspital und auf SchweizerArztpraxen publik, sie blieben in ihren Details aber unklar.

Die SchweizerMelde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) erfasst Cyberangriffelediglich auf freiwilliger Basis. Trotzdem weist sie in ihrem letztenHalbjahresbericht auf die Erpressbarkeit der Kliniken hin: «Die Täter wissen,dass ein Spital schnell reagieren und angle Informatikinfrastruktur zurVerfügung haben muss, um Leben zu retten. Deshalb stellt dieser Sektor einbevorzugtes Ziel dar.»

«Das Geschäftsmodell geht offenbar auf», sagt Achermann.«Sonst wären die Viren nicht so professionell gebaut.» Furore machte Anfang2016 der Fall einer Privatklinik in Hollywood, die 17 000 Dollar in Bitcoin fürdie Entschlüsselung ihrer gehackten Dateien bezahlte. Es sei der schnellste undeffizienteste Weg gewesen, um den normalen Betrieb wiederherzustellen, erklärteder Klinikchef gegenüber der «Los Angeles Times». Auch das Kansas HeartHospital zahlte Lösegeld – worauf die Hacker die Daten jedoch nur teilweisefreigaben und mit einer erneuten Forderung aufwarteten.

«Niemand will wirklich Klartext reden, man schweigt das Problem lieber tot. Dabei werden die Angriffe immer raffinierter.»

In welche KlemmeKliniken bei IT-Ausfällen geraten, zeigt ein Beispiel aus Deutschland aus demvergangenen Jahr. Überrascht von einem Cyberangriff während der Karnevalszeit,musste ein 500-Betten-Haus im rheinischen Neuss angle rund 800 Computer und 100Server abschalten, um die Ausbreitung eines Erpressungstrojaners im Kliniknetzzu verhindern. Die Leitung schätzte den betriebswirtschaftlichen Schadenhinterher auf eine sechs- bis siebenstellige Summe.

Gefahr für Leib und Leben: Wegen IT-Attacken auf Spitäler wurden Hunderte von Operationen verschoben. (Bild: Arctic Images / Getty Images)

Tagelang konnte das Spital keine Schwerverletzten aufnehmenund nur eingeschränkt Herzkatheter-Eingriffe durchführen; das Kliniklaborbewältigte infolge lahmgelegter Barcode-Scanner statt 800 nur noch 100 Probenpro Tag, und die computergesteuerte Strahlentherapie von Krebspatienten fielgut eine Woche aus. Vergleichbares spielte sich letzten Herbst in dreimittelenglischen Kliniken ab, wo nach einer Crypto­locker-Attacke HunderteOperationen verschoben und fast 3000 Patienten-Termine abgesagt wurden.

Die Medizin steckt in einem Dilemma: Die seit Jahren vorangetriebeneVernetzung von Daten und Systemen hat die Versorgung moderner und effizientergemacht. «Das hat für Patienten riesige Vorteile, etwa wenn elektronischeBefunde an unterschiedlichen Orten sofort zur Verfügung stehen», erklärt UrsAlbert Meyer, früher leitender Pharmakologe am Biozentrum der Universität Baselund jetzt in der Ärztefortbildung zur Digitalisierung in der Medizin aktiv.Zugleich aber ist jeder Kommunikationskanal auch ein potenzielles Einfallstorfür ungebetene Gäste. Klinikstrukturen und -abläufe seien angreifbarergeworden, sagt Meyer.

Problembewusstsein steigt

Der Gesundheitssektor hinkt bei der Cybersicherheit lautExperten um Jahre hinterher. «Im Vergleich zu Banken sind Spitäler leichteBeute», urteilt Ingenieur Martin Darms, der im Rahmen einer Masterarbeit dieIT-Netzwerke von sieben Schweizer Spitälern auf kritische Schwachstellenuntersuchte. Das Schutzniveau variierte abrupt und fiel bei einer derEinrichtungen sogar bedenklich gering aus. «Das Problembewusstsein in den Spitälernsteigt, aber das ist auch nötig», sagt Darms.

Die Cyber-Risiken entwickeln sichständig weiter: Neben «Spear-Phishing»-­E-Mails, die wie die Bewerbung desfingierten Physiotherapeuten inhaltlich hochspezifisch sind und daher kaumMisstrauen erwecken, spielen zum Beispiel «Drive-by-Downloads» eine wichtigeRolle, bei denen Schadprogramme von infizierten Websites ganz ohne Anklickeneiner Datei über Browser­schwachstellen unbemerkt heruntergeladen werden.Achermanns Team kam etwa einer Attacke auf die Spur, bei der sich einCrypto­locker von einer slowakischen Sport-TV-Site in einen Klinikrechnereingeschlichen hatte.

Hinzu kommt, dass selbst etablierte Schutzmöglichkeiten oftungenutzt bleiben – oder im Spitalalltag nicht praktikabel sind. Häufig fehlen leistungsfähigeBack-up-Systeme, die verschlüsselte Dateien in kürzester Zeit wiederherstellen.Auch können sich Computerviren nach dem Überwinden äusserer Firewalls meistrecht leicht in den internen Spitalnetzen verbreiten, die nur selten ingeschützte Unternetze aufgeteilt sind. Sogar vor Ort, etwa über Terminals inBesucher-Lobbys oder durch verseuchte USB-Sticks, lasse sich Malware inKliniken einschmuggeln. Zwar können IT-Systeme durch streng regulierteZugriffsrechte und bessere Passwörter abgesichert werden, doch führenlangwierige Anmeldeverfahren auch zu Verzögerungen und Unmut unter denMitarbeitern. Fingerabdruckscanner wiederum scheiden in Bereichen, wo mitHandschuhen gearbeitet wird, häufig aus.

Patientendaten abgesaugt

Besonders schwer lassen sich die medizinischen Geräte vorSchadprogrammen schützen. Viele Apparaturen in radiologischen Abteilungen,Labors oder Intensivstationen sind eng in die Klinik-IT eingebunden, laufenallerdings auf älteren Betriebssystemen wie Windows XP. Updates und Antivirenprogrammedürfen oft nicht aufgespielt werden, da dies die Zulassung oder dieHerstellergarantie gefährdet. Dadurch bleibt Malware im Gerätepark meistunentdeckt.

Als die kalifornische Cybertechnologie-Firma TrapX vor längerem inmehr als 60 Krankenhäusern eine Spezialsoftware zur Aufdeckung vonHackerattacken installierte, fanden sich in sämtlichen Kliniken Apparate, diedurch Schadprogramme infiziert worden waren. In einem Fall nutzten Hacker diemanipulierte Software von Blutgasanalysatoren als digitale Hintertür, umPatientendaten aus anderen Teilen des Spitalnetzes abzusaugen und an einenServer in Osteuropa zu überspielen.

Selbst therapeutische Massnahmen liessen sich prinzipiellper Fernzugriff beeinflussen. 2015 warnte die US-Zulassungsbehörde FDA erstmalsdavor, eine elektronisch gesteuerte Insulinpumpe des Herstellers Hospira zubenutzen, da sie über das Klinik­netz gehackt und die abgegebeneMedikamentendosis praktisch beliebig verändert werden könnten. Erst AnfangJanuar schob die FDA einen Hinweis zu bestimmten Herzschrittmachern undDefibrillatoren der Firma St. Jude Medical nach: Die Geräte erlauben Patienten,Daten zur Herz- und Gerätefunktion via WLAN und Internet von zu Hause aus anden Arzt zu übermitteln. Bei einer nicht aktualisierten Software der WLAN-Basis könnten die Implantate aber auch durch Dritte manipuliert werden.

Bis jetzt ist kein Fall bekannt, in dem ein Patient durchGeräte-Hacking körperlich Schaden nahm. Das Potenzial dafür liegt jedoch aufder Hand. «Ich bin apparent von Berufs wegen Verschwörungstheoretiker», sagt derSicherheitsexperte Urs Achermann. «Aber nehmen Sie einmal an, eine Person wiedie deutsche Kanzlerin Angela Merkel hätte einen Herzschrittmacher und der liessesich online beeinflussen – dann könnte sie agenda entführt und erpresstwerden.» Solche Szenarien scheinen zumindest nicht völlig abwegig zu sein:Bereits 2013 gab der frühere US-Vizepräsident Dick Cheney in einem Interviewzu, er habe aus Angst vor Hackern den Funkkanal seines Herzschrittmachersabgeschaltet.

NZZ am Sonntag Kriminelle erpressen Schweizer Online-Shops Digitec hat nach Cyber-Attacken mittlerweile Lösegeld-Forderungen erhalten. Die Firma ist kein Einzelfall. Die Schweiz ist schlecht geschützt. Marco Metzler 21.03.2016 NZZ am Sonntag Angriffe gibt es ab fünf Dollar zu kaufen Auf illegalen Marktplätzen kann man Cyberkriminelle günstig engagieren. Im Untergrund des Internets wird von Identitäten über Bankkonten bis zu Schnellkursen für Hacker alles gehandelt. Marco Metzler 30.04.2016



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