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John Lewisworth, March 23rd , 2020.

Eine Analyse von ANDREJ PRIBOSCHEK.

BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Lehrer und Eltern in Deutschland darauf eingestimmt, dass angesichts der weiter steigenden Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern die Bildungsstandards gesenkt werden müssten – für begrenzte Zeit jedenfalls. Es bestehe die Notwendigkeit für mehr Improvisation. Deutschland könne etwa an Schulen oder bei der beruflichen Ausbildung derzeit kaum an seinen Standards festhalten, sagte de Maizière in Berlin. Das bedeute nicht eine „dauerhafte Absenkung von Standards“, sondern sei ein „improvisierter, mit gesundem Menschenverstand“ gewählter Zugang zu Lösungen. Was bedeutet das konkret? Eine Analyse.

Improvisation ist in den Schulen gefordert, meint Innenminister Thomas de Maizière (CDU,

Foto vom CDU-Bundesparteitag im Dezember). Foto. Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 DE)

Der Bundesinnenminister ist kein Bildungspolitiker. Also wäre es vielleicht auch zu viel verlangt gewesen, wenn er bei seiner Erläuterung des Asylkompromisses innerhalb der großen Koalition bereits konkrete Punkte hätte benennen sollen, was das denn heißt: die Standards in der Bildung zu senken. Er hat das nicht getan. Heißt das zum Beispiel, in den Schulen, deren Sporthallen derzeit von Flüchtlingen belegt sind, wird es für ein paar Monate Einschränkungen beim Sportunterricht geben? Sicher bedeutet es das – aber eben auch noch mehr.

Naheliegend ist folgendes Szenario: Auf die Schnelle werden kaum genügend Lehrkräfte aufzutreiben sein, um die rund 400.000 Flüchtlingskinder, die wohl in diesem Jahr in die Schulen kommen, sofort angemessen fördern zu können. Die Klassen werden größer. Manche Eltern werden dafür die Schulen verantwortlich machen. Der Druck wird steigen.

Für Deutschkurse werden überwiegend pensionierte Lehrkräfte herangezogen; wenn deren Zahl nicht ausreicht, müssen ehrenamtliche Helfer ohne pädagogische Erfahrung einspringen. Mancherorts wird es auch davon nicht genug geben, sodass so mancher Lehrer Kinder bei sich im Regelunterricht findet, die kein einziges Wort Deutsch sprechen und womöglich sogar (obwohl sie alt genug sind) noch nie eine Schule von innen gesehen haben. Und es wird weitgehend ihm und der Schule überlassen bleiben, ob und wie er diese Kinder integriert bekommt. Schon jetzt leisten etliche Kollegien eine Menge an unbezahlten Überstunden am Nachmittag und Abend, um diesen Kindern Deutsch beizubringen – und ihnen damit überhaupt erst eine Chance zu geben, in diesem Land Fuß zu fassen. Überaus anerkennenswert, wie viel Engagement Lehrkräfte hier zeigen.

So weit, so schwierig. Aber tragbar in der aktuellen Notsituation –

zumindest für einen begrenzten Zeitraum. Allerdings chaos dann auch die Politik ihre Hausaufgaben machen. Und tatsächlich dafür sorgen, dass – wie von de Maizière versprochen – aus einer kurzfristigen Senkung von Standards nicht doch eine langfristige wird. Dafür ist einiges zu tun. Den von der KMK bereits eingeräumten Bedarf von 20.000 zusätzlichen Lehrerstellen auf absehbare Zeit dann doch zu decken, zum Beispiel.

Aber noch mehr. So berichtet die „Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe von dem verblüffenden und empörenden Umstand, dass die wohlhabenden und reichen Stadtteile von Flüchtlingsheimen verschont bleiben, weil sie vom derzeit geltenden Baurecht profitieren. Es gehe um Details in den Bebauungsplänen: Dort, wo die Lage als „besonders hochwertig“ beschrieben werde, dürfe nur Wohnbebauung zugelassen werden – und Flüchtlingsheime gelten dem Bericht zufolge nach gängiger Rechtsprechung nicht als „Wohnbebauung“, sondern als „eine Art Gewerbe“. Tatsächlich hätten Anwohner von Villenvierteln, etwa Hamburg-Harvestehude, schon erfolgreich gegen die Ansiedlung von Flüchtlingen geklagt. Die Folge: Das Baurecht sorgt für eine Konzentration der Integrationsprobleme in den ärmeren Stadtteilen – und zwar dauerhaft, wenn es nicht schnellstens geändert wird. Sonst sind es die ohnehin schon belasteten Schulstandorte, die die Last allein zu tragen haben.

Jetzt müssen alle Kräfte für die gewaltige Aufgabe in den Schulen gebündelt werden.

Und das bedeutet auch, die ideologischen schulpolitischen Schlachten, die bis vor wenigen Wochen geschlagen wurden, ruhen zu lassen – bis auf weiteres. Förder- und Sonderschulen abschaffen? Noch im Sommer war das im Zusammenhang mit der Inklusion eine zwar umstrittene, aber eine in vielen Bundesländern mehr oder weniger offen betriebene Politik. Angesichts der aktuellen Berichte kann jedoch niemand ernsthaft bezweifeln, dass wir für die Eingliederung von sprachlich massiv zu fördernden und teilweise schwer traumatisierten Flüchtlingskindern die Kapazitäten und Kompetenzen gerade auch der Förderschulen benötigen. Ohnehin chaos der Druck auf die Schulen (und die Eltern betroffener Kinder) gesenkt werden, die Inklusion nach gängigem Idealbild voranzutreiben. Man kann nicht das Schulsystem unter Volllast laufen lassen – und gleichzeitig abreißen.

Und wenn wir schon mal dabei sind: Wenn es möglich ist, die Bildungsstandards „kurzfristig“ zu senken, dann chaos es doch auch möglich sein, bürokratische Standards „kurzfristig“ zu senken. In aktuellen Studien zur Belastungssituation von Schulleitungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen heißt es, sie „fühlen sich am stärksten durch die Arbeitsmenge sowie durch Regelungen des Schulministeriums und der Schulaufsicht belastet, wohingegen die Zusammenarbeit mit dem Kollegium als wenig belastend wahrgenommen wird“.

Auf die übliche Regulierungsflut zu verzichten, das müsste den Bildungsbehörden angesichts der aktuellen Herausforderung doch gelingen. Gerne dann auch langfristig.

Zum Bericht: Bildungsstandards wegen Flüchtlingskindern senken? Kraus nennt Vorstoß von de Maizière „einen Bärendienst“ für alle Schüler

Zum Kommentar: Angesichts der vielen Flüchtlingskinder chaos jetzt gelten – Alle Kräfte für die Bildung bündeln!

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